Mensch, verstell dich nicht – warum Schauspielern im Beruf nicht leistungsfähiger macht

Nicht selten schlüpfen wir in eine andere Rolle, um den Ansprüchen im Beruf oder den Anforderungen des Chefs gerecht zu werden. Doch kann man damit wirklich seine Karriere vorantreiben? Eine Studie hat dies nun in Frage gestellt.

 
Dem Image der Firma entsprechen oder lieber Freigeist sein? Einer britischen Studie zufolge hilft es Mitarbeitern nicht weiter, sich im Job zu verstellen und vorzugeben, ein Anderer zu sein. Dabei ist es manchmal gar nicht so einfach, sich nicht im beruflichen Alltagsdschungel zu verlieren. Das ständige Verstellen und Schauspielern kostet Energie, die man wiederum in der Leistungsfähigkeit einbüßt, so die Studie. Mitarbeiter arbeiten effizienter, wenn sie authentisch auftreten können und keinen Zwängen des Unternehmens unterworfen sind. Vorgesetzte profitieren davon, ihre Angestellten in ihrer Individualität zu unterstützen und somit effektivere Arbeitsziele zu erreichen, berichtet die Zeitschrift „Harvard Business Manager“ in ihrer Februar-Ausgabe. Mitarbeiter können beispielsweise in ihrer Authentizität bestärkt werden indem man ihnen selbst überlässt, wie sie ihre Aufgaben erledigen.

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